Schreckgespenst Digitalisierung: Verlieren wir unsere Jobs an Roboter?

Wie Digitalisierung zur Chance für heimische Unternehmen wird.

2010 hat sie die großen Medienkonzerne erreicht. Bücher, Musik, Film, Fernsehen und Kino aber auch Werbung haben sich grundlegend verändert. 2012 hat sie die Telekoms dieser Welt überrumpelt. Wer bezahlt heute noch für eine SMS oder gar für eine Minute Video-Chat? Aktuell bereitet sie den Banken Kopfzerbrechen. Stellenstreichungen, geschlossene Filialen – auch hier hinterlässt sie ihre Spuren. Die Rede ist natürlich von der Digitalisierung.

Alles digital? Man könnte fast den Eindruck gewinnen. Beinah egal in welchem Unternehmen, die so genannte „Digitalisierung“ ist in aller Munde. Aber was bedeutet dieses Wort überhaupt? Ursprünglich war damit das Übertragen von analogen Daten (zum Beispiel von Videokasetten) in digitale Daten (zum Beispiel DVDs) gemeint. Spätestens aber seit der Finanzkrise 2008 und dem Aufkommen von Startups als der großen Wirtschafts-Hoffnung verstehen viele mehr darunter. Im Grunde beschreibt das Wort heute die nächste Welle der industriellen Revolution. Mit allen positiven und negativen Auswirkungen. Andreas Viehhauser vom Linzer Digitalisierungs-Umsetzer ReqPOOL erklärt warum:

„Heute heißt es nicht mehr groß gegen klein, sondern schnell gegen langsam. Startups orientieren sich Bedingungslos am Nutzen ihrer Dienste für den Kunden. Größere Unternehmen können da oft nicht mit.“  Aber ist die Digitalisierung nun ein Risiko oder eine Chance für Österreich? Experten sind sich uneins. Fest steht, es gehen oft Jobs verloren, wenn neue Technologien das Ruder übernehmen. Aber ist das tatsächlich alles? IT-Berater Viehhauser von ReqPOOL stellt fest: „In Hochlohn- Hochbildungsländern wie Österreich ist die Digitalisierung für die meisten nachhaltigen Unternehmensgründungen verantwortlich. Viele kleine und große Unternehmen nutzen neue Technologien um schneller und wettbewerbsfähiger zu werden. Und es funktioniert: Es waren noch nie so viele Fachkräfte gesucht wie jetzt.“

Was aber tun, um ein Unternehmen auf die digitalen Zeiten vorzubereiten und Arbeitsplätze zu sichern? Viele heimische Unternehmer setzen auf Aktivität statt Abwarten: Beratungsunternehmen und Ingenieur-Büros stehen hoch im Kurs. Man muss heute nicht mehr über den großen Teich sehen, um fit für die Digitalisierung zu werden. Werkzeuge wie der ReqPOOL Digitalisierungskompass helfen Unternehmen unkompliziert dabei, ihre digitale Zukunft abzusichern. Berater wie ReqPOOL entwickeln damit die Digitale Roadmap für eine schnelle Umsetzung der richtigen Maßnahmen. Was bleibt? Viehhauser meint: „Ganz klar: Arbeitsplätze für Österreich.“

 

Heimische Werkzeuge für die Digitalisierung:

· http://www.digitalisierungskompass.at: Über das digtiale Benchmarking zur digitalen Roadmap.

· Forschungsatlas.at: Viele Zukunfts-technologien im zeitlichen Überblick.

· Reifegradmodell Industrie 4.0: Ist-Analyse und Entwicklungsmaßnahmen für die Industrie in Zeiten der Digitalisierung.